Projekte rund um Hard- und Software
 

µBurner - Das Projekt

Es handelt sich bei MicroBurner um ein Programmiersystem für verschiedene Microcontroller und Speicherchips, dass sowohl aus der Hardware (dem Brenner) als auch aus der passenden Steuersoftware besteht. Hier die wesentlichen Ziele dieses Projekts, die mit der entwickelten Lösung auch erfüllt werden können:

  • einfache und effizient Benutzung auch durch Einsteiger, ohne jedoch die Möglichkeiten für Profis einzuschränken
  • Möglichkeit verschiedene Chips zu programmieren, auch neu erscheinende (⇒ Update-Möglichkeit)
  • kostengünstige Herstellung bzw. Selbstbau auch in kleiner Serie bzw. von Einzelstücken
  • verwendbar mit verschiedenen Plattformen, also sowohl unter Windows als auch Linux und in Zukunft evtl. auch MacOS

Aus diesen Überlegungen heraus wurde schnell klar, dass der USB-Anschluss für die Verbindung zwischen Rechner und Programmiergerät ideal ist. Er bietet gegenüber den sonst verwendeten parallelen (LPT) und seriellen (COM) Anschlüssen folgende Vorteile:

  • Stromversorgung kann über den Rechner erfolgen, wodurch ein externes Netzteil entfällt
    Mit LPT gar nicht und mit COM nur mit sehr kleinen Strömen möglich.
  • Ein- und Ausstecken problemlos während des Betriebs möglich (HotPlugging)
    Mit LPT und COM nicht zu empfehlen, obwohl mir dabei noch nie in Gerät kaputt gegangen ist :)
  • Dünne flexible Kabel und handliche Stecker, die sich leicht stecken lassen, meist sogar am Frontanschluss des PC
    Vor allem LPT Stecker sind extrem groß und müssen meist sogar verschraubt werden, um sicher zu halten.
  • Auf jedem einigermaßen aktuellen System verfügbar
    Insbesondere modernere Notebooks haben meist keinen seriellen Anschluss.
  • Mit nahezu jeder Plattform nutzbar (MS-Windows ab WIN98, Linux/Unix, MacOS, Zeta)
    Dies trifft, falls vorhanden, in sogar noch größerem Umfang auf COM und LPT zu, aber wer nutzt schon ernsthaft DOS :)
  • Sehr schnelle Datenübertragung möglich, sodass die Programmierzeit fast nur noch vom zu programmierenden Chip abhängt, und so minimal wird
    Ist aber nur mit entsprechend intelligenten Programmiergeräten mit Pufferspeicher möglich!

So entwickelte sich schließlich eine konkrete Vorstellung von Aufbau und Funktion Programmiergerätes. Äußerlich wird es ein relativ kleines Kästchen werden, dass eine USB- und eine RJ45-Buchse sowie eine StatusLED besitzt. So kann man das Gerät mit dem PC sowie dem zu programmierenden Chip verbinden und die Betriebsbereitschaft bzw. Fehler erkennen. Die Firmware kann über den USB-Anschluss auf einfachste Weise in das Programmiergerät geladen werden, wodurch jederzeit eine Unterstützung für neuere Chips möglich wird. Preislich sollten die Materialkosten für ein Einzelstück ca. 20€ betragen, was in meinen Augen für ein USB-Gerät ohne Massenfertigung sehr günstig ist.

 
microburner/uebersicht.txt · Zuletzt geändert: 2009/03/01 20:04 (Externe Bearbeitung)
 
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